Nach dem Tod von Hayden Panettiere will Wladimir Klitschko das Vermögen seiner Tochter Kaya vor möglichen Verlusten schützen. Bei einer ersten Anhörung in Kalifornien erhielt der ehemalige Boxweltmeister nun grünes Licht für einen wichtigen Schritt. Zudem steht der Verdacht im Raum, dass Schmuck der verstorbenen Schauspielerin verpfändet worden sein könnte.
Wladimir Klitschko hat im Verfahren um den Nachlass seiner früheren Verlobten Hayden Panettiere einen ersten Erfolg verbucht. Ein Gericht in Kalifornien übertrug dem 50-Jährigen am Donnerstag vorläufig die Vormundschaft über die Vermögensinteressen seiner elfjährigen Tochter Kaya. Darüber berichtete das US-Magazin „People“.
Auch Kaya war bei der Anhörung kurzzeitig zu sehen. Sie wurde per Video zugeschaltet. Ihr Vater saß nach Angaben des Magazins neben ihr, war jedoch nicht im Bild zu erkennen.
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View 8 photosKaya soll das gesamte Vermögen ihrer Mutter erben
Nachdem ihre Mutter verstorben ist, ist Kaya die alleinige Erbin des Nachlasses. Um das Vermögen seiner Tochter zu sichern, hatte Klitschko bereits am 24. September bei Gericht einen Antrag auf vorläufige Vormundschaft gestellt.
Aus den Gerichtsunterlagen, die „People“ vorliegen, geht hervor, dass er auf eine schnelle Entscheidung drängte. Diese sei notwendig, um das Nachlassverfahren einzuleiten und einen geeigneten Verwalter vorzuschlagen.
Klitschko befürchtete offenbar, dass ohne ein zeitnahes Eingreifen Vermögenswerte verloren gehen, beschädigt werden oder verschwinden könnten, bevor sie ausreichend geschützt seien. Wie „Page Six“ unter Berufung auf die Gerichtsakten berichtet, lebt Kaya bei ihrem Vater in der Ukraine. Klitschko möchte das Erbe für seine Tochter entgegennehmen und verantwortungsvoll verwalten.
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View 8 photosVerdacht: Schmuck könnte in einem Pfandhaus gelandet sein
Neben der Sicherung des Nachlasses beschäftigt Klitschko offenbar noch eine weitere Angelegenheit. Bei der Anhörung ließ seine Anwältin erklären, dass ihr Mandant die Polizei einschalten möchte, um möglicherweise unrechtmäßig entwendete Gegenstände aus dem Besitz seiner verstorbenen Ex-Verlobten zurückzubekommen.
Zuvor hatte das US-Portal „TMZ“ über entsprechende Vermutungen berichtet. Demnach besteht der Verdacht, dass eine Person aus Panettieres früherem Umfeld nach ihrem Tod persönliche Wertgegenstände, darunter Schmuck, in einem Pfandhaus hinterlegt haben könnte.
Nach Klitschkos Darstellung soll das Pfandhaus ohne Beteiligung der Polizei keine Informationen herausgeben. Gleichzeitig bestehe die Sorge, dass die Gegenstände an andere Käufer weitergegeben werden könnten, bevor ihre Herkunft und ihr Verbleib geklärt sind. Ob tatsächlich etwas entwendet oder unrechtmäßig verpfändet wurde, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Unterstützung erhält Klitschko offenbar aus dem familiären Umfeld der Schauspielerin. „Wlad ist ein großartiger Vater und wir sind dankbar“, zitierte „TMZ“ eine Quelle aus dem Umfeld der Familie.
View 8 photosNächste Anhörung für Dezember geplant
Der nächste Gerichtstermin ist für den 7. Dezember vorgesehen. Kaya wird dann voraussichtlich nicht erneut persönlich teilnehmen müssen. Der Richter stellte laut „People“ klar, dass ihre Anwesenheit bei der kommenden Anhörung nicht erforderlich sei.
Panettiere und Klitschko hatten sich 2013 verlobt. Im Dezember 2014 wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. Nach mehreren Trennungen und Versöhnungen beendeten sie ihre Beziehung 2018 endgültig. Klitschko erhielt anschließend das alleinige Sorgerecht für Kaya.
In ihren im Mai 2026 veröffentlichten Memoiren „This Is Me: A Reckoning“ beschrieb Panettiere den Verlust des Sorgerechts als die schmerzhafteste Erfahrung ihres Lebens.
View 8 photosHayden Panettiere starb im Alter von 36 Jahren
Die aus der Serie „Heroes“ bekannte Schauspielerin wurde am 16. August 2026 im Alter von 36 Jahren tot in einem Haus in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina aufgefunden.
Wie unter anderem NBC News unter Berufung auf die zuständige Gerichtsmedizin berichtete, waren die toxischen Wirkungen mehrerer Substanzen, darunter Fentanyl, für ihren Tod verantwortlich. Die Behörden stuften den Tod als Unfall ein.
Während die Hintergründe ihres Nachlasses nun vor Gericht geklärt werden sollen, steht für Klitschko vor allem eines im Mittelpunkt: das Erbe seiner Tochter zu bewahren und mögliche Ansprüche auf das Vermögen ihrer Mutter prüfen zu lassen.
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