Ist Julia Holz krebsfrei oder doch „alles andere als gesund“?

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Anfang des Jahres erhielten die Fans der beliebten deutschen Influencerin und Medienfigur Julia Holz – mrs.julezz auf Instagram mit 520.000 Followern – eine schockierende Nachricht: Bei ihr wurde Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Der Schock traf nicht nur sie, sondern auch ihre Familie, denn sie ist Mutter einer siebenjährigen Tochter.

Die 35-Jährige, die seit 15 Jahren auf Mallorca lebt, begann einen langen Kampf mit der schrecklichen Krankheit, die sie „Herbert“ nennt.

Niemals aufgeben

Lange Zeit falsch diagnostiziert, musste sie Mallorca verlassen, um eine bessere Behandlung und Therapie zu erhalten. Am 22. Juni dieses Jahres wurde sie in der berühmten Charité operiert, um ihre Gebärmutter zu entfernen. Danach wurde sie einer intensiven Chemotherapie unterzogen, die alle sechs Wochen eine Woche dauerte und schließlich mit einer Bestrahlung endete. Jetzt muss sie sich monatsweise ärztlich untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass ihr Zustand stabil ist.

„Die Chemotherapie war sehr hart. Ich habe mich tagsüber sehr unwohl gefühlt. Während dieser Zeit verbrachte ich die meiste Zeit im Bett, ohne Motivation. Ich war wirklich deprimiert“, erzählt sie tapfer. Wie in solchen Fällen üblich, gibt es neben der Krankheit selbst auch Nebenwirkungen, mit denen der Patient aufgrund der aggressiven Chemotherapie zu kämpfen hat. In ihrem Fall waren ihre Blutzellen sehr niedrig und sie musste eine Bluttransfusion erhalten. „Ich war mit allem fertig. Mein Körper konnte es nicht mehr ertragen. Auch ein Nerv in meinem linken Fuß wurde beschädigt. Bis heute habe ich Schwierigkeiten beim Gehen. Das macht mich sehr nervös“, sagte sie in einer auf Instagram geposteten Story.

Mit Mut und Ausdauer teilte sie alles auf Instagram, auch in ihren Stories und Posts, und versuchte ihr Bestes, um andere Frauen mit denselben Erfahrungen zu inspirieren. Ihr Leben wird nie wieder dasselbe sein, aber sie tut ihr Bestes, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.

Ist wirklich alles vorbei?

Trotz ihres optimistischen Ausblicks ist das Leben mit dieser schrecklichen Krankheit nicht immer einfach. Julia legte im August eine Instagram-Pause ein, und als sie zurückkam, teilte sie mit, dass sie ein paar harte Wochen zu bewältigen hatte, ohne zu viele Details zu nennen. Bedeutet das, dass der Krebs nicht wirklich in Remission war?

Das ist wirklich schwer zu sagen, aber das Wichtigste in solchen Situationen ist, die Behandlung fortzusetzen und die Signale des Körpers nicht zu ignorieren. Es war sehr schwer für mich, die Motivation für den Tag zu finden. Ich werde nie vergessen, was mir passiert ist“, sagte sie. „Ich werde weiterleben. Das Leben ist ein Geschenk. Normalerweise bin ich jetzt noch nicht vollständig geheilt, aber nach fünf Jahren werde ich es sicher wissen. Der Krebs kann jederzeit zurückkehren.

Die Krankheit hat sie stärker gemacht, und im Moment nimmt sie sich Zeit für ihren eigenen Körper und vor allem für ihre kleine Tochter.

Ihre Familie ist bei ihr

Wie in solchen Situationen üblich, trägt auch die Familie eine schwere Last. Daliah, ihre Tochter mit Lebenspartner Iwan (46 Jahre), begleitete ihre Mutter während der medizinischen Eingriffe nach Berlin und musste sich auf eine völlig neue Situation einstellen. Nicht nur, dass ihre Mutter krank war, sie befand sich auch in einer völlig neuen Umgebung, in ihrer Einzimmerwohnung in Berlin, in die sie im Sommer gezogen waren. Sie erinnert sich, wie schwer es für sie war, sich nicht richtig um ihre Tochter kümmern zu können, und wie sehr es sie schmerzte, ihre Kleine mit ihr leiden zu sehen.

In einem ihrer letzten Instagram-Posts postete sie ein Bild von sich mit ihrer Tochter und einem der Ärzte der Charité. Mehr als einmal bedankte sie sich offen bei dem Arzt und dem medizinischen Personal, die ihr das Leben gerettet haben. Es ist eine nette Geste, die Dankbarkeit für diejenigen zeigt, die jeden Tag mit emotionalen Lebensgeschichten konfrontiert werden.

Sie denkt sogar daran, mehr Zeit in ihrer Heimatstadt Rostock zu verbringen, wo sie noch Familie und Freunde hat. Sie hat im letzten Jahr viel mehr Zeit dort verbracht und wird wahrscheinlich auch länger dort bleiben. 

Der Kampf ist nie vorbei, wenn es um „Herbert“ geht. Julia Holz und viele andere Influencer wie sie nutzen ihre Online-Präsenz, um auf diese Krankheit und die Bedeutung regelmäßiger medizinischer Untersuchungen aufmerksam zu machen.

Wir hoffen sehr, dass Julia alles hinter sich hat und bald ein normales, glückliches Leben genießen kann.

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