Gerhard Schröder in Moskau: Kreml bestätigt Besuch des Ex-Bundeskanzlers und entfacht neue Debatte um Russland-Kontakte 

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**Der Kreml hat den Besuch des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder in Russland offiziell bestätigt. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Tass erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, Moskau freue sich stets über Gäste.**

Zuvor hatte der RTL- und ntv-Korrespondent Rainer Munz berichtet, Schröder am Dienstag im Moskauer Hotel Kempinski gesehen zu haben. Damit wurden die seit Tagen kursierenden Spekulationen über eine Reise des ehemaligen SPD-Politikers nach Russland bestätigt.

Putin brachte Schröder als möglichen Vermittler ins Gespräch

Bereits am 9. Mai hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, er könne sich Gerhard Schröder als möglichen Vermittler in Gesprächen über den Krieg in der Ukraine vorstellen. Die Äußerung löste in Deutschland eine kontroverse Debatte aus.

Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend und erteilte der Idee einer Vermittlerrolle Schröders eine klare Absage.

Enge Beziehungen zu Russland sorgen weiterhin für Kritik

Gerhard Schröder gilt seit Jahren als enger Vertrauter von Wladimir Putin. Auch nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine stand der ehemalige Kanzler wegen seiner Tätigkeiten für russische Energieunternehmen in der Kritik.

Der aktuelle Moskau-Besuch dürfte die Diskussion über Schröders Beziehungen zu Russland erneut anheizen. Bislang gibt es jedoch keine offiziellen Angaben darüber, welche Gespräche während seines Aufenthalts stattfinden oder welchem konkreten Zweck die Reise dient.